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Autor dieser Seiten:  Detlef Knick - Berlin 
 
 
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Lochplatten - Münzautomat
Style No. 130 
 
Mit 10 Glocken
Hersteller: SYMPHONION
 
  
Symphonion um 1900 in Leipzig hergestellt.
Spielt Metallplatten, 54 cm Durchmesser (21 1/4")
Spieldauer 1,5 min. pro Platte nach Münzeinwurf. (5 Pfg)
Mit Münzprüfer, welcher Dicke und Gewicht prüft.
Modell No. 130 mit Doppelkamm (DuplexComb)
mit je 60 Stimmzungen + 10 Zungen für 10 Glocken.
Starker Federmotor mit Kurbelaufzug.
Gehäuse aus Wallnuß mit Aufsatzkrone.
 
Literatur und Abb. bei D. Bowers Enzyklopedia
of Automatic Musical Instruments S. 229
 
 
Original-Ton dieses Instruments    
mp3 - 425 KB
 
 
 
  
 
 
 
Werk und Gehäuse
 
Dieser frühe Musikautomat der Firma SYMPHONION wurde in Lokalen aufgestellt oder an die Wand gehängt. Er ist somit ein Vorläufer der späteren Juke-Box aus dem 50/60 -iger Jahren.
 
SYMPHONION  war neben POLYPHON einer der größten und bedeutendsten Hersteller von PLattenspieldosen und Selbstspielenden Musik-Automaten. Beide kommen aus Leipzig.
 
Auf der rechten Seite ist ein Münzeinwurf-Schlitz vorhanden. Nach Einwurf eines "alten" 5- Pfg Stücks passiert dieses einen einfachen mechanischen Münzprüfer. Der Münzprüfer kontrolliert das Gewicht und den Durchmesser der Münze.
Die Mechanik dazu ist als Wippe konstruiert. Stimmen Gewicht und Durchmesser, neigt sich die Wippe und gibt den Auslösehebel für den Start des Motors frei.
Das eingeworfene 5 Pfg Stück rutscht über einen Trichter in die untere abschließbare Schublade.
 
 
Hinweisschild
über 5-Pfg Einwurf
Originale 5-Pfg Münzen des Deutschen Kaiserreichs
Münzkanal
mit Prüf-Wippe
Detailaufnahme
 Prüf-Wippe
mit Trichter
Detailaufnahme eines 5-Pfg Stücks bei
der Prüfung
 
 
Der Aufsteller des Automaten konnte durch Drehen eines Rändelrads einstellen, ob nach Münzeinwurf die Platte ein- oder zweimal gespielt wurde. Jede Platte spielte ca. 1,5 Minuten. Natürlich immer das gleiche Stück. Wollte man etwas anderes
hören, musste der Wirt die große Tür aufschließen, und eine neue Platte einlegen.
 
Der starke Feder-Motor wird an der rechten Seite mit einer abnehmbaren Handkurbel aufgezogen.
Ist die Feder voll aufgezogen, kann man ca. 8-10 Platten damit abspielen.
 
Zur Melodie spielt ein 10-fach Glockenwerk. Der Ton ist erstaunlich laut.
 
Die Metallplatten haben einen Durchmesser von 54 cm = 21 1/4 ". Die ausgestanzten Haken an diesen Platten steuern über
eine raffinierte Mechanik die Tonzungen. Jeder Haken ist also ein einzelner Ton.
 
 
 
Wie man als Laie defekte Metall-Platten
reparieren könnte, wird hier beschrieben.    
Wie man Blechplatten für Spieluhren repariert
 
 
circle11_skyblue.gif Bildergalerie circle11_skyblue.gif Zum Vergrößern auf das jeweilige Foto klicken
 
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Frontseite mit unterer Geldsammel-Schublade
Untere Schublade geöffnet
Frontansicht mit
geöffneter Tür
5 Pfg. Münzeinwurf mit Hinweistafel und
Schlüssel für  Fronttür
Krone (Wallnuß)für 
Symphonion
Style No. 130
 
 
 
 
 
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Innenraum Gesamtansicht
Doppelkamm 2 x 60 Zungen (DuplexComb) mit Glockenwerk
Doppelkamm + 2 Kämme
a´ 5 Zungen zum Auslösen
der 10 Glocken
Doppelkamm mit Glockenwerk und Motor
Detailansicht Doppelkamm
mit je 60+5 Stimmzungen
 
 
 
 
 
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Vorderansicht Federzugmotor
Draufsicht Federzugmotor 1
Draufsicht Federzugmotor 2
Detailansicht Federzugmotor
Windflügelrad
mit Schnecke
 
 
 
 
 
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Mitnehmer-Rad  für
die Metallplatte
Ansicht Glockenwerk  links
Ansicht Glockenwerk rechts
Münzprüfer-Wippe, durch Geldtrichter fällt Münze in
untere Schublade
Innenansicht mit
eingelegter Metallplatte  
54 cm = 21 1/4 "
 
Hier werden in einem Video der "GSM" diverse
Selbstspielende Musikinstrumente vorgeführt.
Gesellschaft für Selbstspielende Musikinstrumente e.V.
Video mit Ton
 
 
Die "Zeitschrift für Instrumentenbau" war
von 1880 - 1943 das führende gedruckte Medium
zu Mechanischen Musikinstrumenten (!)
 
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Die Zeitschrift für Instrumentenbau wurde von Paul de Wit 1880 in Leipzig begründet und erschien bis 1943 in dessen Verlag. Sie diente als Fachorgan den Herstellern und dem Instrumentenhandel, war aber in ebensolchem Maße Publikationsmedium für die instrumentenkundliche und instrumententechnische Forschung.
 
In der Zeitschrift für Instrumentenbau wurden während der Frühzeit der industriellen Fertigung von Musikinstrumenten neben allen wichtigen Neuerungen und Erfindungen auch solche aus früheren Jahren und Jahrhunderten publiziert.
Neben reinen Textbeiträgen finden sich viele Tabellen, Abbildungen und technische Zeichnungen, zudem zahlreiche Annoncen von Herstellern und Zulieferfirmen.
 
Die Digitalisierung dieser Quelle ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz und dem    Münchener Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek und wurde im Rahmen der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft von der DFG gefördert. Suchfunktionen über die Beitragstitel und über den Volltext der Zeitschrift sind in Vorbereitung.
 
 
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